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Gregorianikkonzert im Hohen Chor von Sankt Nikolai zu Stralsund

Rex omnipotentiae triumphavit hodie
Gregorianischer Choral und Gesänge des Mittelalters

VOX WERDENSIS
Choralschola der Folkwang Universität der Künste Essen-Werden
Leitung: KMD Prof. Dr. Stefan Klöckner

Dienstag, 29. Mai 2012, 19.30 Uhr

Stralsund (OZ) - Angeblich wurden Gregor I. die Gesänge direkt vom Heiligen Geist eingegeben. Um die gregorianischen Gesänge kreisen einige Legenden. Zurück in die Zeit ihrer Verbreitung versetzte die etwa 150 Zuhörer "Vox Werdensis", die Choralschola der Folkwang-Universität der Künste Essen-Werden, am Dienstagabend in der Nikolaikirche.

Der Chor besteht zu einem großen Teil aus Musikwissenschaftsstudenten und künftigen Religionspädagogen. Unter der Leitung von Prof. Stefan Klöckner widmen sich die Mitglieder der in der Karolingik verbreiteten liturgischen Tradition.

Auch Pastor Reinhard Lampe, Vorsitzender des Fördervereins der Nikolaikirche, besuchte eines der Seminare des Musikwissenschaftlers. Zusammen mit weiteren Angehörigen der Stralsunder Kirchengemeinde gründete er vor vier Jahren einen Gregorianik-Chor für Laien, der sich seitdem jeden Mittwoch um 7 Uhr morgens in Sankt Nikolai trifft.

"Durch die Bekanntschaft und regelmäßige Urlaube in der Region habe ich die Kirche und ihre Akustik liebgewonnen", sagt Professor Klöckner.

Im mittelalterlichen Hochchor trug er gemeinsam mit sieben Sängern mehrstimmig lateinische Lieder verschiedener Traditionen vor. "Die Musik führt zurück zu den Wurzeln. Man sieht die Umgebung ganz anders", sagt der Hansestädter Wolfgang Mazart (79), der als Laie im Gregorianik-Chor der Kirche dabei ist.


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