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Einladung zu Diskussionsrunde über Eintrittspreise in St. Nikolai
(www.ostsee-zeitung.de vom 5. November 2007
- Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung der Redaktion)
Der neue Vorsitzende des Fördervereins St. Nikolai, Reinhard Lampe (l.), im Gespräch mit Stellvertreter Claus Stabenow.

OZ-Foto: A. Li.

Stralsund. Erst seit wenigen Wochen in Amt und Würden, steht Reinhard Lampe vor seiner ersten Bewährungsprobe als neugewählter Vorsitzender des Fördervereins St. Nikolai. Am morgigen Dienstag moderiert der 52-jährige Pfarrer, der als Krankenhausseelsorger in Anklam tätig ist, eine öffentliche Diskussionsrunde über die Eintrittspreise, die seit wenigen Monaten in der Kirche kassiert werden. Zu der Veranstaltung, die um 19.30 Uhr in St. Nikolai beginnt, sind Interessenten herzlich eingeladen.

"Erhaltungsbeitrag - notwendig oder überflüssig" lautet das Thema des Abends. "Der Förderverein ist zwar nicht das Gremium, das in dieser Frage zu entscheiden hat, möchte aber angesichts der bisherigen, auch emotionalen Diskussion einen neutralen Raum bieten, um die Argumente Für und Wider öffentlich und sachlich auszutauschen", so Reinhard Lampe. Die Erprobungsphase sei am 31. Oktober zu Ende gegangen. Es würden erste Erfahrungen vorliegen, mit denen sich dann auch der Gemeindekirchenrat beschäftigen muss.

Seit der Wahl am 15. September steht der Pfarrer, der seit drei Jahren in Stralsund lebt, an der Spitze des mitgliederstärksten Fördervereins in Mecklenburg-Vorpommern. 763 Frauen und Männer haben sich hier zusammengeschlossen, denen das Wohl und Wehe der Nikolaikirche am Herzen liegt. "Es ist natürlich nicht einfach, die Nachfolge von Paul-Ferdi Lange anzutreten, der aus Altersgründen sein Amt abgegeben hat", sagt Reinhard Lampe. Für ihn sei es eine Ehre, dem Förderverein einer so bedeutenden Kirche mit großer Tradition und künstlerischer Bedeutung vorzustehen.

Eine der Hauptaufgaben wird auch in nächster Zeit die Förderung von Restaurierungsvorhaben sein, wie zum Beispiel der Innenausmalung der Kirche. Immerhin hat der Verein in den vergangenen Jahren unter anderem 252 000 Euro für die Buchholz-Orgel, 244 000 Euro für die Turmsanierung, 104 000 Euro für den Schlüteraltar und 210 000 für die Sanierung des Westportals und andere Dinge gesammelt.

Zur Seite stehen Reinhard Lampe im Vorstand des Fördervereins Bernd Bredenbeck, Marlene Freifrau von Ledebur, Aegidius von Ackeren, Christoph Freiherr von Houwald und Claus Stabenow als Stellvertreter. Der 67-jährige Goldschmied wurde schon in St. Nikolai getauft und hat dort auch geheiratet. "Ich kann mich nur freuen, wieviel wir in den letzten Jahren geschafft haben", sagt Stabenow, der sich auf die Zusammenarbeit mit Reinhard Lampe freut.

Andreas Lindenberg


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