Aktuell
Wir über uns
Fotogalerie
Projekte
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Mitgliederrundbriefe
Vorstand
Kontakt
Impressum
Gregorianisches Laudes des Fördervereins St. Nikolai findet regen Zuspruch

Schweigend versammelt sich jeden Mittwoch früh ein Kreis von Sängerinnen und Sängern im Hohen Chor der Nikolaikirche. Mal sind es ein halbes Dutzend, mal über ein Dutzend Teilnehmer. Nur der Schein der Kerzen erhellt den Raum vor dem Hochaltar. Wenn es vom Kirchturm sieben Uhr schlägt, wird so, wie es schon vor Jahrhunderten die an St. Nikolai tätigen Kanoniker taten, die "Laudes", das gregorianische Morgengebet, angestimmt.

Die zwischen Dur und Moll schwebenden Melodien wurden bis heute weitgehend unverändert überliefert: Psalmodien, Responsorien, Hymnen, das traditionell in der Morgenstunde gesungene "Benedictus". Manche, die schon dabei waren, sagen, dass dieses meditative Singen den ganzen Tag beseelt. Die Texte werden heute meist auf Deutsch gesungen, manche auch in der lateinischen Urfassung. Die etwa eine halbe Stunde dauernde Feier ist offen für jedermann. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Wer sich auf die besondere Stimmung dieser Andacht einlässt, bereit ist zum Hören und sich dem eigenen Atemrhythmus anvertraut, wird mit der Zeit immer besser mitsingen können. Regelmäßige Teilnahme ist die beste Übung. Darüber hinaus lädt Pfarrer Reinhard Lampe, Vorsitzender des Fördervereins St. Nikolai, der die gregorianischen Andachten ehrenamtlich organisiert und leitet, zu regelmäßigen Einführungs- und Einübungsabenden ein: jeden ersten Dienstag im Monat, von 19 bis 20 Uhr, in das historische "Kantorenhaus" Auf dem St. Nikolaikirchhof 2, gleich hinter der Nikolaikirche. Wer sich einstimmen und einsingen möchte oder Fragen zur Gregorianik hat, ist dort willkommen.


zurück zur Startseite